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next09: Wie würde Google die Wirtschaftskrise lösen? / SinnerSchrader veranstaltet vierte next conference am 5. und 6. Mai in Hamburg05.05.2009 | Pressemitteilung

Das Internet wird Wirtschaft und Gesellschaft stärker verändern als wir es uns heute vorstellen können. Dies erwartet Matthias Schrader, Gründer und Vorstandschef von SinnerSchrader. Die Hamburger Interaktivagentur veranstaltet am 5. und 6. Mai die vierte next conference auf Kampnagel in Hamburg.

Jeff Jarvis, der Autor von „What Would Google Do?“, wird in seiner Keynote zur Eröffnung der next09 über den großen Strukturwandel sprechen, der gerade erst begonnen hat. Dieser Strukturwandel beginnt mit einem fundamentalen Wandel unserer Beziehungen - wie wir mit anderen Menschen, aber auch mit Unternehmen verbunden und verflochten sind und wie wir handeln.

 

In seinem jüngsten Buch entwickelt Jeff Jarvis beispielsweise ein Szenario für die Neuerfindung der Automobilindustrie nach dem Vorbild der Computerindustrie. Er schlägt ein modular aufgebautes Auto vor, das Konsumenten aus Komponenten von verschiedenen Anbietern individuell zusammenstellen können.

 

Im Anschluss an die Keynote von Jeff Jarvis werden Umair Haque und Andrew Keen in weiteren Keynotes das große Thema des Jahres 2009 aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten - die Wirtschaftskrise, welche den durch das Internet ausgelösten Strukturwandel noch einmal radikal beschleunigt. "Das Ende der industriellen Revolution ist die Machtverschiebung von der Institution zum Individuum", lautet eine Kernthese von Andrew Keen.

 

"Viele Unternehmen müssen sich noch daran gewöhnen, dass sich die Machtverhältnisse heute durch das Internet zugunsten des interaktiven Konsumenten verschoben haben", stellt Matthias Schrader fest. "Marketing und klassische Kommunikation stehen dadurch unter enormem Veränderungsdruck und bewegen sich in Richtung Web. Das Internet ist für viele Unternehmen zum Hoffnungsträger geworden, um den Kontakt zu ihren Kunden zu intensivieren und Umsatzrückgänge in den traditionellen Kanälen auszugleichen."

 

Die next09 steht unter dem Motto "Share Economy". Der Begriff geht auf den Wirtschaftstheoretiker Martin Weitzman zurück. Die Grundidee lautet: Je mehr wir unseren Erfolg mit anderen teilen, umso mehr profitieren wir selbst. Dies gilt für Menschen wie für Marken. Die Ökonomie des Teilens ist heute eine der wichtigsten Triebkräfte der Internetwirtschaft. Twitter, Facebook, YouTube oder Wikipedia sind prominente Beispiele dafür.

 

Nach den Keynotes am ersten Konferenztag (5. Mai) bildet der zweite Tag wie gewohnt mit vier parallelen Tracks den Schwerpunkt der Konferenz, dieses Jahr noch dichter und internationaler als in den vergangenen Jahren. Neben Vorträgen und Diskussionen wird es zwei neue Formate geben: In Best-Practice-Präsentationen stellen Agenturen und Unternehmen gemeinsam innovative Projekte vor. Der Open Talk bietet den Teilnehmern die Gelegenheit zum intensiven Dialog mit den Sprechern. Nach einem kurzen Einführungsreferat ist das Mikrofon offen für die Debatte.

 

Daneben geben der Start-up-Track und der Elevator Pitch insgesamt 28 Gründern und Start-ups Gelegenheit, sich in kurzer Zeit vor relevantem Publikum zu präsentieren. In einem Panel werden Andreas Schlenker von Partech und Alexander Ljung, der für SoundCloud gerade eine Finanzierung erhalten hat, über die Frage diskutieren, wie im Jahr 2009 eine Finanzierung zu bekommen ist - und wie Start-ups auch ohne zusätzliche Finanzierung überleben können.

 

In den vergangenen Jahren hat sich die next conference zu einer der wichtigsten Webkonferenzen in Europa entwickelt. Sie ist die einzige Konferenz, die die Internetcommunity mit Marken und führenden Unternehmen in Deutschland zusammenbringt. Zur next09 werden rund 1.500 Teilnehmer aus der Internet-, Technologie-, Medien- und Werbebranche erwartet.

 

Weitere Informationen zur next09 gibt es unter www.next09.com.

Über SinnerSchrader

SinnerSchrader gehört zu den führenden Interaktivagenturen in Deutschland. SinnerSchrader schafft interaktive Kundenerlebnisse und radikale Beziehungen zwischen Marken und Konsumenten. In der SinnerSchrader-Gruppe arbeiten über 250 Mitarbeiter an den Standorten Hamburg und Frankfurt am Main für Kunden wie Deutsche Bank, TUI, Tchibo, simyo, ECCO, comdirect bank, Scout24, mobilcom-debitel, Steigenberger und Unitymedia. SinnerSchrader wurde 1996 gegründet und ist seit 1999 börsennotiert.

  
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