SinnerSchrader gibt vorläufige Zahlen für das dritte Quartal 2002/2003 bekannt; schwacher Geschäftsverlauf macht Plananpassung notwendig03.06.2003 |
Der Umsatz der SinnerSchrader-Gruppe ist weiter rückläufig. Auf Basis vorläufiger Zahlen erzielte die Gesellschaft im dritten Quartal 2002/2003 (01.03.-31.05.2003) einen Umsatz von rd. 3,1 Mio. EUR, noch einmal rd. 4% weniger als im Vorquartal. Damit beläuft sich der Umsatz in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres auf knapp 10 Mio. EUR. Dies entspricht einem Minus von rd. 16% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Vor dem Hintergrund sich wieder verschlechternder gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen und unvermindert intensiven Wettbewerbs blieb auch der Auftragseingang im dritten Quartal deutlich unter den Erwartungen, sodass für das vierte Quartal nach derzeitigem Erkenntnisstand von einem weiteren Umsatzrückgang auszugehen ist. Demzufolge ist die Zielsetzung eines gegenüber dem Vorjahr stabilen Umsatzes von 14,5 Mio. EUR für das Geschäftsjahr 2002/2003 nicht mehr zu erreichen. Der Umsatz des Geschäftsjahres wird voraussichtlich in einer Größenordnung von 12,5 Mio. EUR liegen.
Obwohl die gegenüber dem Vorjahr erzielten Kosteneinsparungen höher sind als geplant, kann der Umsatzausfall nur zu einem geringen Anteil kompensiert werden. Für das dritte Quartal ist mit einem operativen Verlust (EBITA) in der Größenordnung der beiden Vorquartale (-0,1 bis -0,2 Mio. EUR) zu rechnen. In Abhängigkeit vom Umfang des weiteren Umsatzrückgangs wird das EBITA im vierten Quartal noch deutlich darunter liegen.
Erste Maßnahmen zur Anpassung der Kosten an das erneut verringerte Umsatzniveau befinden sich bereits in der Umsetzung; weitere Schritte zur größeren Flexibilisierung der Kostenstruktur sind in Planung. Die Maßnahmen werden sich allerdings vornehmlich erst im kommenden Geschäftsjahr positiv auswirken.
Mit einer anhaltend hohen Liquiditätsreserve von 25,8 Mio. EUR Ende Mai ist die wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens weiterhin ungefährdet.
Die endgültigen Zahlen für die ersten neun Monate und das dritte Quartal 2002/2003 werden am 15. Juli 2003 veröffentlicht.
Erläuterung zur Ad hoc-Mitteilung der SinnerSchrader Aktiengesellschaft vom 03. Juni 2003
SinnerSchrader wird im Geschäftsjahr 2002/2003 (01.09.2002 bis 31.08.2003) ein Umsatzminus von voraussichtlich über 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ausweisen.
Der abermalige Umsatzrückgang und das damit einhergehende Verfehlen der operativen Profitabilität resultieren insbesondere aus dem anhaltenden Preisdruck am Markt für eBusiness-Dienstleistungen. Obwohl bei SinnerSchrader die Auslastung der Mitarbeiter im dritten Quartal gegenüber dem Vorquartal gestiegen ist, sind die Pro-Kopf-Umsätze gesunken, da sich die Preise für Beratung und Softwareentwicklung weiter unter Druck befinden. So sind die erzielten Tagessätze für Softwareentwicklung innerhalb der letzten zwölf Monate um rd. 15 Prozent gesunken.
Der Preisdruck macht sich vor allem im Neukundengeschäft bemerkbar. Um neue Aufträge im eBusiness-Segment zu gewinnen, sind viele Dienstleister bereit, auch unterhalb ihrer Profitabilität zu arbeiten. Dies gilt nicht nur für Nischenanbieter, sondern auch für große IT-Beratungen und Systemhäuser. Zudem beteiligen sich vermehrt die internen IT-Abteilungen der Auftraggeber an Ausschreibungen des eigenen Unternehmens. Die Auswirkungen werden insbesondere im vierten Quartal 2002/2003 sichtbar werden. Konkrete Aufträge mit einem Projektvolumen von zusammen rd. 1 Mio. EUR sind im dritten Quartal anderweitig vergeben worden.
Wir sind überzeugt, dass eBusiness-Spezialisten wie SinnerSchrader weiterhin sehr gute Chancen am Markt haben. Unsere Auftraggeber profitieren von unserer inhaltlichen Kompetenz aus vielen Projekten, die zu kürzeren Entwicklungszyklen, geringeren Gesamtkosten und hochwertigen Ergebnissen führt. Darüber hinaus liefert SinnerSchrader beständig innovative Dienstleistungen. Hierzu zählt das jüngst vorgestellte "User Centric Design". Mit diesem Entwicklungsverfahren lässt sich die Nutzerakzeptanz von eBusiness-Anwendungen bereits in der Konzeptionsphase überprüfen.
SinnerSchrader wird sich in den kommenden Quartalen darauf konzentrieren, das Bestandskundengeschäft systematisch auszubauen. Zu den langjährig betreuten Kunden zählen Unternehmen wie Deutsche Bank, Europcar, o2, Tchibo und TUI. Auch die Kooperationen mit wichtigen Herstellern von Internet-Standardsoftware werden weiter ausgebaut. Durch die Maßnahmen verspricht sich das Unternehmen eine Stabilisierung der Umsatzentwicklung auch bei weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen. Zusammen mit zusätzlichen Kostenmaßnahmen soll so die Rückkehr in die operative Rentabilität erreicht werden.
Obwohl die gegenüber dem Vorjahr erzielten Kosteneinsparungen höher sind als geplant, kann der Umsatzausfall nur zu einem geringen Anteil kompensiert werden. Für das dritte Quartal ist mit einem operativen Verlust (EBITA) in der Größenordnung der beiden Vorquartale (-0,1 bis -0,2 Mio. EUR) zu rechnen. In Abhängigkeit vom Umfang des weiteren Umsatzrückgangs wird das EBITA im vierten Quartal noch deutlich darunter liegen.
Erste Maßnahmen zur Anpassung der Kosten an das erneut verringerte Umsatzniveau befinden sich bereits in der Umsetzung; weitere Schritte zur größeren Flexibilisierung der Kostenstruktur sind in Planung. Die Maßnahmen werden sich allerdings vornehmlich erst im kommenden Geschäftsjahr positiv auswirken.
Mit einer anhaltend hohen Liquiditätsreserve von 25,8 Mio. EUR Ende Mai ist die wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens weiterhin ungefährdet.
Die endgültigen Zahlen für die ersten neun Monate und das dritte Quartal 2002/2003 werden am 15. Juli 2003 veröffentlicht.
Erläuterung zur Ad hoc-Mitteilung der SinnerSchrader Aktiengesellschaft vom 03. Juni 2003
SinnerSchrader wird im Geschäftsjahr 2002/2003 (01.09.2002 bis 31.08.2003) ein Umsatzminus von voraussichtlich über 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ausweisen.
Der abermalige Umsatzrückgang und das damit einhergehende Verfehlen der operativen Profitabilität resultieren insbesondere aus dem anhaltenden Preisdruck am Markt für eBusiness-Dienstleistungen. Obwohl bei SinnerSchrader die Auslastung der Mitarbeiter im dritten Quartal gegenüber dem Vorquartal gestiegen ist, sind die Pro-Kopf-Umsätze gesunken, da sich die Preise für Beratung und Softwareentwicklung weiter unter Druck befinden. So sind die erzielten Tagessätze für Softwareentwicklung innerhalb der letzten zwölf Monate um rd. 15 Prozent gesunken.
Der Preisdruck macht sich vor allem im Neukundengeschäft bemerkbar. Um neue Aufträge im eBusiness-Segment zu gewinnen, sind viele Dienstleister bereit, auch unterhalb ihrer Profitabilität zu arbeiten. Dies gilt nicht nur für Nischenanbieter, sondern auch für große IT-Beratungen und Systemhäuser. Zudem beteiligen sich vermehrt die internen IT-Abteilungen der Auftraggeber an Ausschreibungen des eigenen Unternehmens. Die Auswirkungen werden insbesondere im vierten Quartal 2002/2003 sichtbar werden. Konkrete Aufträge mit einem Projektvolumen von zusammen rd. 1 Mio. EUR sind im dritten Quartal anderweitig vergeben worden.
Wir sind überzeugt, dass eBusiness-Spezialisten wie SinnerSchrader weiterhin sehr gute Chancen am Markt haben. Unsere Auftraggeber profitieren von unserer inhaltlichen Kompetenz aus vielen Projekten, die zu kürzeren Entwicklungszyklen, geringeren Gesamtkosten und hochwertigen Ergebnissen führt. Darüber hinaus liefert SinnerSchrader beständig innovative Dienstleistungen. Hierzu zählt das jüngst vorgestellte "User Centric Design". Mit diesem Entwicklungsverfahren lässt sich die Nutzerakzeptanz von eBusiness-Anwendungen bereits in der Konzeptionsphase überprüfen.
SinnerSchrader wird sich in den kommenden Quartalen darauf konzentrieren, das Bestandskundengeschäft systematisch auszubauen. Zu den langjährig betreuten Kunden zählen Unternehmen wie Deutsche Bank, Europcar, o2, Tchibo und TUI. Auch die Kooperationen mit wichtigen Herstellern von Internet-Standardsoftware werden weiter ausgebaut. Durch die Maßnahmen verspricht sich das Unternehmen eine Stabilisierung der Umsatzentwicklung auch bei weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen. Zusammen mit zusätzlichen Kostenmaßnahmen soll so die Rückkehr in die operative Rentabilität erreicht werden.
Ansprechpartner
- Thomas Dyckhoff
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