SinnerSchrader Investor Relations - Artikel 23.01.2001
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Sinnerschrader steigert Umsatz deutlich und schreibt weiter schwarze Zahlen23.01.2001 | Ad-hoc

SinnerSchrader hat im 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2000/2001 (September bis November 2000) einen pro-forma Umsatz von DM 11,2 Mio. erzielt.

Gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum bedeutet dies ein Plus von 79%. Das Betriebsergebnis lag mit DM 1,6 Mio. um knapp 10,5% höher. Mit einer Betriebsergebnismarge von mehr als 14% im Berichtszeitraum stellt das Unternehmen seine hohe Profitabilität weiter unter Beweis. SinnerSchrader behauptet sich damit gegen die negative Stimmung im Markt und festigt seine Stellung als führender eBusiness-Entwickler.

Die pro-forma Zahlen berücksichtigen die Übernahme von Netmatic. Das Ergebnis des Software-Spezialisten aus dem Berichtszeitraum steht SinnerSchrader bereits voll zu, auch wenn eine Konsolidierung erst ab dem 1. Januar 2001 vorgenommen werden kann.

Ohne Netmatic hat SinnerSchrader DM 8,5 Mio. umgesetzt, ein Plus von 35% zum Vorjahr. Das Betriebsergebnis ging im Rahmen der Erwartungen um rd. 30% auf DM 1 Mio. zurück. Dies entspricht noch immer einer Betriebsergebnismarge von 12%. Besonders positiv verlief das Projektgeschäft. Bei den Erlösen aus Beratung und Implementierung von eBusiness-Anwendungen legte SinnerSchrader um 65% auf DM 6,0 Mio. zu. Der Anteil der Kunden aus der Old Economy stieg kräftig. Neun von zehn Kunden stammen mittlerweile aus den traditionellen Branchen Finanzen, Handel und Telekommunikation. Sie sorgen für eine hohe Kontinuität und Zahlungssicherheit.

Das Projektgeschäft profitierte dabei von der neuen Software-Strategie "Unified Commerce". Diese von SinnerSchrader entwickelte Technologie ermöglicht die Anbindung mehrerer digitaler Vertriebskanäle auf einer technologischen Plattform. Unternehmen können so ihr eBusiness-Engagement auf stationäre Terminals, mobile Dienste und Digitales TV erweitern. Vor allem große Unternehmen mit komplexen Vertriebsnetzen profitieren von den Möglichkeiten des "Unified Commerce".

Die liquiden Mittel betrugen am Ende des 1. Quartals rund DM 57 Mio. Sie lagen damit nach wie vor über den Einnahmen aus dem Börsengang am 2. November 1999. Der Rückgang der Mittel im Berichtszeitraum resultiert zu einem wesentlichen Teil aus Steuerzahlungen von DM 2,8 Mio.

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